Unsere Geschichte

Erfolg, an dem viele mitschreiben.

Unsere Erfolgsgeschichte begann 1972 in der Karl Schubert-Schule in Wien – mit der Frage, wie es für Seelenpflege-bedürftige Kinder und Jugendliche nach der Schulausbildung weitergehen soll. Die Antwort gaben echte Pioniere: Eltern, ehemalige Mitarbeiter der Schule, mehrere nachschulische Einrichtungen, u. a. auch die „Sozialtherapeutische Lebens- und Arbeitsgemeinschaft“ in Wien und später in Kaltenleutgeben. Sie alle beauftragten den „Karl Schubert-Bauverein-Breitenfurt“ mit der Planung und dem Bau von Wohn- und Arbeitsstätten. Und konnten nach langjähriger Vorbereitung Ende 1995 mit dem Bau beginnen – und damit den Grundstein legen für die Zukunft vieler junger behinderter Menschen.

So ist ein echtes Dorf mit zwei separaten Ortsteilen entstanden – die von einer überdachten Holzbrücke verbundenen Wohn- und Werkstättenbereiche. Hier sind Menschenbegegnungen zum Heil jedes Einzelnen möglich und ist eine Offenheit entstanden, die niemanden ausgrenzt. Weil alle Bereiche, die zu einem Gemeinschaftsleben gehören, berücksichtigt wurden – Wohnhäuser zum Leben und Werkstätten zum Arbeiten, ein Festsaal mit Café und ein Zentrum für zahlreiche medizinische und Therapieangebote:

  • drei Wohnhäuser inklusive Mitarbeiterhäusern
  • eine Pflegestation
  • ein Werkstättengebäude für sechs Werkstätten mit  Festsaal, Küche, Verwaltungsräumen und Mitarbeiterwohnungen
  • ein Energiehaus mit Räumen für eine Werkstatt, Heizung, Gartengeräte und mit Mülldeponie

Mit der dritten, 2006 fertiggestellten Baustufe konnten wir uns über weitere drei Wohnhäuser mit Nebenhäusern für Mitarbeiter, eine größere Küche samt Café, zwei Werkstätten sowie zwei kleine Mitarbeiterwohnungen freuen. Sie setzen die Gestaltung der ersten Baustufen konsequent fort: von außen beschützend und von innen durch Farben und einfache Formgebung lebendig anregend.

Die Finanzierung der Neubauten erfolgt über Wohnbauförderungsmittel, Subventionen durch das Land Niederösterreich, Hypothekarkredite und Spenden. Die Rückzahlungen erfolgen aus dem laufenden Betrieb über die Tagsätze sowie durch Spenden.